Neue Star Trek- Serie
Neue Star Trek- Serie, Bildquelle: cdn3-www.comingsoon.net

Nach über 10 Jahren Abstinenz sollen die Fans nun endlich wieder in den Genuss einer neuen Star Trek- Serie kommen. Doch was genau erwartet uns? Hier erfahrt ihr die Meinung eines unserer Brückenbau-Projektmitglieder zur neuen Serie.

Das Original

Star Trek: TOS - Die Klassikcrew
Star Trek: TOS – Die Klassikcrew, Bildquelle: wikipedia.org

Als die Enterprise in „Star Trek: The Original Series“ 1966 zum ersten Mal über die Fernsehbildschirme flimmerte, konnte sich niemand auch nur im Entferntesten vorstellen, was für ein weltweites Phänomen dort seinen Anfang fand. Die 78 Episoden umfassende und im 23 Jahrhundert spielende Originalserie offeriert der Menschheit eine bis dato nie dagewesene utopische, von Star Trek-Schöpfer Gene Roddenberry geprägte, Vision der Zukunft. Das aus Sicht des Senders erhoffte große Publikum blieb jedoch (vorerst) aus, die Einschaltquoten waren schlecht, weshalb die 5-Jahres-Mission der Enterprise als Serie nach nur 3 Staffeln bereits ihr Ende fand.

Das Original kehrt zurück: Kino

Star Trek: Der Film - U.S.S. Enterprise NCC-1701 refit
Star Trek: Der Film – U.S.S. Enterprise NCC-1701 refit, Bildquelle: graphic-engine

Ganze 10 Jahre und unzählige Wiederholungen der Klassikserie dauerte es an, bis 1979 „Star Trek: Der Film“ die Kinosäle der Welt erblickte. Mit sehr aufwendigen Effekten bestückt stellte der von vielen Fans als etwas langatmig empfundene Film den Beginn des Star Trek- Kinofilmzeitalters dar. Es folgten fünf weitere Kinofilme mit der Klassikcrew bis im Jahre 1991 unserer Zeit bzw. im 23 Jahrhundert die schöne Enterprise A in die Obhut einer neuen Mannschaft übergeben wurde.

Enterprise A
Enterprise A, Bildquelle: http://momentumbooks.com.au

„Star Trek 6: Das unentdeckte Land“ stellte den letzten Film der Klassikcrew dar.

Das nächste Jahrhundert

Star Trek: Das nächste Jahrhundert - Crew
Star Trek: Das nächste Jahrhundert – Crew, Bildquelle: cdn3.spiegel.de

Ca. 80 Jahre nach den Abenteuern von Kirk, Spock und Co. startet eine neue Crew mit einer neuen, weitaus moderneren und luxuriöseren Enterprise, in die Weiten des Alls. Mit der Enterprise D, einer Galaxy-Klasse, übernimmt der französische Captain Jean Luc Picard das Kommando über das neue Flaggschiff der Sternenflotte. Die Serie führt die aus der Klassikserie bekannte utopische Vision Gene Roddenberrys mit sehr guten Einschaltquoten, interessanten Geschichten, neuen Freunden und Feinden, sowie brillanten Effekten fort. Das goldene Star Trek- Zeitalter beginnt mit den 90er Jahren. Aufgrund des großen Erfolges wird das Budget pro Folge beim Beginn einer neuen Staffel häufig aufgestockt.

Die dunkle Seite von Star Trek

Star Trek: Deep Space Nine
Star Trek: Deep Space Nine, Bildquelle: http://static.comicvine.com/

Parallel zur 6. Staffel von „Star Trek: Das nächste Jahrhundert“ startete 1992 die Serie „Star Trek: Deep Space Nine“. Diese unterscheidet sich grundsätzlich von den Vorgängern. Die Charaktere sind weniger perfekt, besitzen düstere Vergangenheiten, sind facettenreicher und riesige Handlungsbögen entwickelten sich von Staffel zu Staffel immer mehr. Für viele gilt DS9 als heimlicher Favorit unter den Star Trek- Serien.

Zeit für eine neue Enterprise

Die Enterprise D, so hieß es, sei nicht aus allen Blickwinkeln schön anzusehen ist. Sie sei, so auch viel andere Experten, einfach zu klobig für die breite Kinoleinwand. So kam es, dass die Enterprise D im ersten Kinoabenteuer der TNG-Crew zerstört wurde.

Enterprise D
Enterprise D, Bildquelle: www.artasylum.com

Nur wenige Jahre sollte es dauern, bis mit „Star Trek 8: Der erste Kontakt“ die von John Eaves designete neue hochmoderne Enterprise E, ein Schiff der Sovereign-Klasse, etabliert wurde, dessen Brücke im Zuge unseres Projektes in Originalgröße nachgebaut wird.

Enterprise E
Enterprise E, Bildquelle: http://www.ditl.org/

 

Enterprise E- Brücke
Enterprise E- Brücke, Bildquelle: 3.bp.blogspot.com

Das Ende der goldenen Zeit

Star Trek: Enterprise - Crew
Star Trek: Enterprise – Crew, Bildquelle: www.serienjunkies.de

Mit dem zehnten Kinofilm „Star Trek: Nemesis“ und der bereits geendeten siebenjährigen Mission der USS Voyager, die trotz Seven of Nine’s Argumenten auch nicht mehr ganz so erfolgreich verlief, startete die letzte Serie „Star Trek: Enterprise“. Die Quoten sanken rapide, obwohl die Qualität der Serie v.a in der vierten und letzten Staffel besonders hoch war, welche nur wenige Staffeln der anderen Serien erreichten.

JJ Abrams- (Star Trek)

Nachdem es lange Zeit sehr schlecht für Star Trek-Fortsetzungen aussah, belebte JJ Abrams Version von Star Trek das Franchise wieder zum Leben. Derartige Verkaufszahlen an den Kinokassen gab es bei dem zuvor etwas esoterischen Star Trek bis zu diesem Zeitpunkt nicht. Bei den Fans hingegen stieß das „neue Star Trek“ auf wenig Gegenliebe, zu sehr unterschied es sich stilistisch vom „Star Trek: Prime Universe“: Der Fokus lag auf Aktion und zu viele Lacher minderten die Ernsthaftigkeit der Filme, Wissenschaft rückte immer weiter in den Hintergrund.

Die neue Star Trek Serie

Enterprise A und Excelsior
Enterprise A und Excelsior, Bildquelle: www.ex-astris-scientia.org

2015 bzw. 2016, zum 50 Geburtstag von Star Trek, überschlugen sich dann plötzliche die guten Nachrichten. So sollen im Herbst 2016 die Dreharbeiten zu einer neuen Star Trek- Serie, dem eigentlichen Milieu von Star Trek, beginnen. Bereits 2017 soll die Serie, die vorerst nur über CBS All Access, einen amerikanischen PayTV-Sender, ausgestrahlt werden soll, erscheinen. Rod Roddenberry wird persönlich als Produzent tätig werden. Mit an Bord ist auch Nicholas Meyer, der bereits bei Star Trek 6 Regie führte- er schreibt bereits am Drehbuch. Gerüchten zufolge soll die neue Serie zwischen den Ereignissen von Star Trek 6 und Star Trek: TNG angesiedelt sein. In Star Trek 6 wurde dargestellt, dass das klingonische Reich aufgrund der massiven Ausbeutung der eigenen Planeten und deren Ressourcen, sowie der geführten Kriege aller Voraussicht nach nicht mehr lange leben wird. Aufgrund dieser Notlage waren die Klingonen endlich dazu bereit bzw. dazu gezwungen, im Zuge des Khitomer-Abkommens, mit der Föderation Frieden zu schließen. An dieser Stelle soll nun, so die Gerüchte, die neue Star Trek- Serie ansetzen. Es ist nichts darüber bekannt mit welchem Schiff die neue Crew auf die Reise gehen wird. Auch ist es noch nicht sicher ob die Serie tatsächlich wieder in dem von den Fans geliebten Prime Universe spielen wird. Man kann jedoch die Vermutung anstellen, dass der neue Frieden zwischen Klingonen und Föderation so einige Streitpunkte mit sich bringen wird, weil es immer auch Gegner jedes Abkommens gibt. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden wohl auch aktuelle Probleme und Ängste, mit denen sich die Menschen heutzutage konfrontiert sehen, wie Flüchtlingskrisen, Terrorismus, Anschläge, das Vertrauen des Volkes in den jeweiligen Staat, sowie politische Intrigen eine Rolle spielen.

Wir sind sehr gespannt auf die neue Serie und hoffen sehr, dass diese die Erwartungen der Fans erfüllen kann und länger bestehen wird als die letzte Star Trek- Serie.

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